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Genetische Manipulation in der Vorzeit?

artikel-genetischemanipulatEin Artikel von Roland Roth

In alten Schriften finden wir zahlreiche Hinweise darauf, dass es in der Vorzeit zu Kontakten mit fremden Intelligenzen kam und gezielt in die Entwicklung der menschlichen Spezies eingegriffen wurde. Das UFO-Phänomen in unseren Tagen zeigt dazu eine durchaus beängstigende Analogie.

Foto © Fotolia

 

 In den Überlieferungen unserer Vorfahren finden wir zahlreiche Erlebnisse von Personen, die einen meist unfreiwilligen Kontakt mit einer fremden Intelligenz hatten und durch uns heute durchaus geläufige künstliche Befruchtungen – zumeist berühmten – Nachwuchs bekamen. Die Katholiken sind beispielsweise davon überzeugt, dass Maria „unbefleckt“ empfangen habe. Diesen Umstand der „magischen“ Empfängnis ist den meisten Glaubensrichtungen mehr als geläufig, denn eine Vielzahl der bekannten Religionsgründer sollen „unbefleckt“ gezeugt worden sein und auch deren Geburt fand oftmals unter sehr mysteriösen Umständen statt. Auch aus diesen Gründen wurden sie hiernach meist als die Söhne Gottes oder frühgeschichtlicher als die „Göttersöhne“ verehrt. Das Rätselraten beginnt also bereits mit der Zeugung, die durch einen „göttlichen Strahl“ im Leib der jungfräulichen Mutter verursacht wurde.

Durchaus bekannt ist in diesem Zusammenhang die Zeugung Buddhas. Buddhas Mutter „Maya“ wurde von Göttern auf einen Berg entführt. Dort musste sie sich auf ein „himmlisches Bett“ legen. Darauffolgend umwandelt sie etwas, was sie als „weißen Elefanten“ interpretierte der auf unbekannte Weise in ihren Leib hineingegangen sein soll. Nach der Prozedur brachten diese ominösen Götter sie wieder an ihren Entführungsort zurück.

Auch tibetanische, japanische, äthiopische und altägyptische Könige beriefen sich auf ihre himmlische Abstammung. Über „künstliche Befruchtungen“ durch Götter aus dem All berichtet auch die Religion der Jaina aus Indien. Auch die unverheiratete „Kunti“ wurde nach den Überlieferungen im indischen „Mahabharata“ durch den Sonnengott befruchtet.

Wohlbekannt sind auch die unzähligen „Halbgötter der Vorzeit“, Hybriden mit irdischen und überirdischen Genen. Gilgamesch sei hier als eine der berühmtesten Figuren aus den zahllosen Erzählungen genannt.

Prophet Henoch ist Paläo-SETI-Forschern ebenfalls ein Synonym für die Theogamie (Vermischung göttlicher Spezies mit Menschen), kennt man doch den biblischen Fall der 200 abtrünnigen Engel, die es in verbotener Weise mit den Töchtern der Menschen trieben.

Aber auch der von Gott zu Zeiten der Sintflut so begünstigte Noah entstammt einer künstlichen Befruchtung. Noahs Mutter Bat Enoch wurde nämlich nicht von Ehegatte Lamech geschwängert, sondern den Schriften der Apokryphen (Buch Henoch) zufolge durch einen der „Söhne des Himmels“.

Eine Vermischung irdischer und überirdischer Gene und künstliche Befruchtungen fanden aber schon wesentlich früher statt, denn diese seltsamen Begebenheiten begannen bereits bei unseren Stammeltern. Schon Eva soll aus einer Rippe von Adam erschaffen worden sein. Was als Rippe übersetzt wird, heißt im Originaltext der Bibel „szelá“. „Rippe“ wiederum heißt in sumerisch „ti“. Und dieses Wort bedeutet im weiteren Kontext auch „Lebenskraft“, „Pfeil“ oder „Leben“. Die wesentlich ältere Mythologie der Sumerer von der Erschaffung des Menschen wurde dabei in späterer Zeit in den biblischen Text übernommen, doch der Grundtenor bleibt der Gleiche: Eva wurde nicht aus der Rippe des Adam erschaffen, sondern in Wahrheit aus der „Lebenskraft“ des ersten Menschen geformt.

Vielen Bibelforschern ist dieser Umstand bis heute ein religiöses Rätsel. Der Wissenschaft sind diese mysteriösen Vorgänge wohl durchaus bekannt. Die Mythologen fassen sie seit Jahrzehnten unter dem Fachbegriff „conceptio magica“ zusammen. Für heutige Mediziner ist die Art der künstlichen Befruchtung ein mittlerweile etabliertes Verfahren.

Diese Vorfälle kennen wir aber nicht nur von den „Göttern“ in den zuvor beschriebenen Paläokontakten, sie sind uns auch durch die vieldiskutierte UFO-Thematik geläufig und den merkwürdigen Fällen von UFO-Entführungen, in deren Verlauf Zeugen davon berichten, wie ihnen genetische Proben entnommen und Hybriden gezeugt wurden.

Die Forschungen der Paläo-SETI-Hypothese, dass unsere primitiven Vorfahren mit hochentwickelten oder gar ausserirdischen Zivilisationen Kontakt hatten und der Homo Sapiens das Produkt einer gezielten, künstlichen Mutation ist, lassen aufgrund der alten Überlieferungen über künstliche Befruchtungen zumindest an der Frage, ob die Götter den Menschen nach ihrem Ebenbilde schufen, wohl nur noch wenige Zweifel aufkommen...

Literatur:

Däniken, Erich von: Der Götterschock. München 1992
Dopatka, Ulrich: Lerxikon der außerirdischen Phänomene. Bindlach 1992
Fowler, Raymond E.: Die Wächter. Bergisch Gladbach 1991
Hopkins, Budd: Eindringlinge. München 1994
Roth, Roland: Terra Enigma. Groß-Gerau 2009
Riessler, Paul: Altjüdisches Schrifttum außerhalb der Bibel. Augsburg 1928

Windisch, Ernst: Buddhas Geburt und die Lehre von den Seelenwanderungen. Leipzig 1908


Lesen Sie mehr zu diesem Thema und viele weitere kontroverse Mysterien in der Neuerscheinung:

Roland Roth (Hrsg.): TERRA ENIGMA - Mysteriöse Spuren und Grenzfälle der Geschichte, Ancient Mail Verlag 2009, ISBN 978-3-935910-68-2


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