NuoViso
Hardenbergstrasse 46
04275
Leipzig
Regentreff
Hauptstrasse 37
94209
March
Mystikum Magazin
Lamarckgasse 14/150/7
1210
Wien

Armin Risi - Die kosmische Hierachie

artikel-arminrisi-diekosmisvon Armin Risi
(Auszug aus seinem Buch Machtwechsel auf der Erde, Kap. 11: „Die Wiederentdeckung interdimensionaler Kontakte“)

Es gibt Menschen, deren Bewußtsein nicht auf die normale Sinneswahrnehmung beschränkt ist. Man sagt deshalb, sie hätten „magische Hände“, ein „drittes Auge“ oder einen „sechsten Sinn“. Sie verfügen über paranormale Kräfte, weil ihre feinstofflichen Energiezentren (Chakras) etwas mehr geöffnet sind, als dies bei „normalen“ Menschen der Fall ist. Dies führt dazu, daß ihr Bewußtsein nicht völlig vom physischen Medium, dem Körper, abhängig ist, weshalb es ihnen möglich ist, sich mit Quellen zu verbinden, die jenseits des empirisch wahrnehmbaren Spektrums liegen.

Unser Welt ist nicht auf die physikalische Materie beschränkt

Der Körper des Menschen ist dreidimensional verdichtet und besteht zu 60–70% aus Wasser. Viele Menschen meinen nun, die einzigen intelligenten Lebensformen im Universum seien diejenigen mit einem Körper aus 70% Wasser, nämlich sie selbst. Aber warum sollte die unendliche Vielfalt kosmischen Lebens auf Wesen mit Körpern aus 70% Wasser beschränkt sein? Wie können wir ausschließen, daß es Lebewesen gibt, deren Körper zu 70% aus Feuer, Luft oder Äther besteht – oder aus Elementen in irgendeinem anderen Mischungsverhältnis? Ganz zu schweigen von Wesen mit Körpern, die nicht aus grobstofflichen Elementen bestehen.

Aus einer spirituell-holistischen Weltsicht ist der Kosmos ein materielles Energiefeld, in dem nichtmaterielle Wesen („Seelen“) verschiedenste Formen von Körpern annehmen: feinstoffliche, astrale, ätherische, halbphysische und, ganz zuunterst auf der Treppe der materiellen Verdichtung, physische. All diese Lebewesen stellen eine vielschichtige kosmische Hierarchie dar. Vom Standpunkt „Terra“ aus betrachtet, befinden sich die meisten dieser Wesen auf einer höherdimensionalen Existenzebene und sind deshalb für uns „unsichtbar“, denn sie haben Körper, die weniger verdichtet sind. Daher ist ihr Bewußtseinsfeld (im Sanskrit „Kshetra“ genannt) viel größer als das der Menschen, was bedeutet, daß die Reichweite ihrer Bewußtheit weit über die Grenzen der grobstofflichen Materie hinausgeht.

Höherdimensionale Wesen im Kosmos

Das Bewußtsein des Menschen durchdringt und beseelt einen irdischen Körper. Ebenso gibt es Wesen, deren Kshetras einen ganzen Planeten umfassen. So wie wir irdische Wesen sind, sind sie planetare Wesen. Jeder Planet wird vom Bewußtsein eines planetaren Wesens beseelt, das wie die Seele dieses Himmelskörpers ist, wobei auf den meisten Planeten nur feinstoffliche, auf einigen aber auch grobstoffliche Lebensformen vorhanden sind.

Über den planetaren Wesen existieren die solaren Wesen, deren Bewußtsein einen Stern beseelt und ein ganzes Sonnensystem umfaßt. Es war nicht einfach Aberglaube, wenn die alten mythischen Kulturen von einem Sonnengott und von einem Gott oder einer Göttin der Erde sprachen. Vielmehr entsprang dies einem hohen esoterischen oder göttlichen Wissen – oder einem Überrest davon.

Über den planetaren und solaren Wesen sind die galaktischen Wesen‚ deren Bewußtsein eine gesamte Galaxie mit ihren vielen Milliarden Sonnensystemen umfaßt.

Über ihnen sind die zentralsolaren Wesen, die „auf“ den galaktischen Zentralsonnen leben und durch deren Bewußtsein die gesamte Galaxie gemäß den multidimensionalen Zyklen von Raum und Zeit synchronisiert wird.

Über ihnen sind die intergalaktischen Wesen, die noch weitere und umfassendere Bereiche beseelen. Da sie intergalaktisch sind, können sie sich auf jede untere Ebene (Galaxien, Sonnensysteme, Planeten) ihres Lebensbereiches „einklinken“.

artikel-arminrisi-fotoÜber ihnen allen, und sie alle umfassend, ist das universale Wesen, der kosmische Geist oder Logos, den viele „Gott“ nennen. Und „er“ ist es auch, denn aus der Sicht der unteren Ebenen ist er das höchste und erste Lichtwesen des Universums. Der gesamte Kosmos wurde durch das Bewußtsein dieses Wesens geschaffen und manifestiert. Alle anderen Wesen leben im Bewusstseinsfeld (Kshetra) dieses universalen Schöpfergottes. In der Veda-Offenbarung hat dieses Wesen den Namen Brahmâ, der „Entfalter“. Brahmâs gibt es zahllose, genauso wie es zahllose Universen gibt. Aber in jedem Universum gibt es nur einen.

Die holistische Perspektive führt zu einer schlüssigen Definition des Begriffs „Energie“. Alle Formen von Energie sind Bewußtseinsströme innerhalb des Kshetras entsprechender Lebewesen. Energie ist nicht etwas Abstraktes oder Mechanisches, letztlich nicht einmal etwas Materielles. In Wirklichkeit ist Energie immer die Emanation eines bewußten Wesens. In höchster Instanz emanieren alle Energien innerhalb des Universums aus dem Bewußtsein des universalen Wesens, Brahmâ, und alle anderen Wesen können Teile dieser Energie verwenden, um ihre eigenen Welten und „Realitäten“ zu formen.

Aber Realität ist nicht auf das Materielle beschränkt.

Die Gesamtheit der zahllosen Universen existiert vor einem unbegrenzten, nichtmateriellen Hintergrund und ist wie ein „Schatten“ dieser ewigen, spirituellen Welt, des Absoluten jenseits aller Polarität von Raum und Zeit. Dieser raum- und zeitlose Urgrund ist alldurchdringend und allgegenwärtig, ist die ewiggegenwärtige, lebendige Realität, das Kshetra („Reich“) Gottes, des Absoluten Wesens. Und wir als Teile Gottes sind ewiglich mit ihm verbunden, so wie Sonnenstrahlen nie von der Sonne getrennt sind. Die Frage ist nur, inwieweit wir uns dessen bewußt sind und entsprechend leben.

Spirituelle Weltsicht

Unser Bewußtsein ist nicht auf die Ebene der Materie beschränkt – weil es nicht materiell ist. Genauso wie Licht unabhängig von Schatten und Dunkelheit ist, ist Bewußtsein unabhängig von Materie. Das Bewußtsein eines jeden Menschen hat das Potential, über die Begrenzungen der Sinneswahrnehmung, ja sogar über die Grenzen des materiellen Körpers hinauszugehen. Ein Aufblitzen dieses Potentials zeigt sich z. B. in Fällen von „zufälliger“ Telepathie, von Spontanheilungen („Wunderheilungen“) oder von plötzlicher übermenschlicher Kraft, meistens in Momenten des Schocks oder der extremen Verzweiflung. Später können sich diese Menschen kaum mehr an den Vorfall erinnern. Es war, als wären sie in Hypnose gewesen – was sie wahrscheinlich auch waren. Man spricht hier von kurzfristiger spontaner Selbsthypnose. Und tatsächlich ist Hypnose die einfachste Möglichkeit, die schlummernden mentalen Potentiale zu aktivieren bzw. an Versuchspersonen zu demonstrieren. Dennoch ist Hypnose nicht die empfohlene Methode zur Aktivierung dieser Kräfte, da sie immer von Suggestionen anderer Menschen abhängig ist und den feinstofflichen Körper unbewußt für andere Einflüsse öffnet. Für Zweifler können Hypnose-Demonstrationen aber eindrückliche Beweise für die Realität der paranormalen Potentiale des Menschen liefern. (Unter Hypnose kann eine Person z. B. einen verdeckten Text lesen, wenn man ihr suggeriert, die Verdeckung existiere nicht.)

artikel-diekosmische02Die Potentiale des Bewußtseins (mind over matter, „Geist über Materie“) müssen sich nicht immer auf spektakuläre Weise zeigen.

Von höherer Sicht aus betrachtet, ist jedes Lebewesen „spektakulär“, sei es eine Pflanze, die zum Licht hin wächst, ein fliegendes Insekt, ein schwimmender Fisch, ein Chamäleon, das seine Farbe wechseln kann, usw.

Ein Körper aus grobstofflicher Materie, der ansonsten leblos wäre, wird beseelt und kann durch dieses Lebendigsein Wunder vollbringen: wachsen, schwimmen, fliegen, sich fortpflanzen, mit anderen Lebewesen kommunizieren.

Das Leben ist das größte Wunder! Und wir als Menschen sind aufgefordert, dies wahrzunehmen, angefangen bei uns selbst!


rssfeed Dieser Artikel hat Dir gefallen? Abonniere neue Beiträge im Kollektiv RSS-Feed.
Es würde uns freuen, wenn Du diesen Artikel auch im Netz mit deinen Freunden auf Facebook, Twitter und Co teilst.
Favoriten Twitter Facebook Myspace Stumbleupon Digg MR. Wong blogger google
 

Kommentare